Dachdecker zu sein, bedeutet nicht nur Kraft und Geschick, sondern auch Freude an sichtbaren Ergebnissen, die viele Jahre Bestand haben. Für Christian Nussbaumer ist es genau diese Beständigkeit, die ihn an seinem Beruf begeistert.
Die Arbeit in grosser Höhe erfordert Respekt, Konzentration und eine sorgfältige Vorbereitung. Mit Sicherheitsmassnahmen lassen sich Risiken minimieren. Doch eine gewisse Portion Mut, sich den schwindelerregenden Höhen zu stellen, gehört zum Berufsalltag dazu.
Herausforderungen in luftiger Höhe
Für Christian Nussbaumer bedeutet dies, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen – sei es wegen anspruchsvollen Wetterbedingungen oder neuen technischen Lösungen. Eine besondere Herausforderung war die Arbeit nach dem Hagelsturm 2021, als er an einem Spezialkran befestigt auf einer spröden Dachfläche arbeiten musste. Der Kran sicherte ihn bei jedem Schritt, um ein Durchbrechen zu verhindern.
Wetterabhängiges Handwerk
Seine Arbeit ist stark vom Wetter abhängig. Am Steildach sind Arbeiten bei Schnee oder Regen aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Abdichtungsarbeiten sind zudem bei Temperaturen unter fünf Grad nicht durchführbar, da die Materialien nicht optimal haften. An der Fassade spielt das Wetter meist eine untergeordnete Rolle, ausser bei Arbeiten mit Klebstoffen, die spezielle Bedingungen erfordern.
Teamwork als Garant für Sicherheit
Besonders bei Arbeiten in der Höhe ist Teamarbeit essenziell. Die Kommunikation unter den Kollegen sollte reibungslos ablaufen, da es entscheidend ist, sich jederzeit aufeinander verlassen zu können. Nur ein eingespieltes Team kann Sicherheit und Effizienz gleichermassen gewährleisten.

Ich kenne die Sicherheitsmassnahmen und kann sie anwenden – dadurch bin ich nie ernsthaft in Gefahr.
Christian Nussbaumer, Dachdecker